Die besten 4k Beamer unter 1.500 Euro in 2022

Zwei 4k Beamer auf einem Tisch

In diesem Artikel schauen wir uns einmal die besten 4k Beamer bis 1.500 Euro auf dem Markt an. Dabei klären wir die Frage, was 4k beim Beamer bedeutet, was ein 4K Beamer an Spezifikationen braucht und worin der Unterschied zwischen einem 4K Einstiegs- und echtem nativen 4k Beamer besteht.  

Wir küren in diesem Artikel den Beamer Testsieger in der Rubrik beste 4k Beamer. Dabei beruht die Auswahl auf den folgenden Kriterien: Auflösung, Helligkeit und Preis. 

 

Was bedeutet 4k beim Beamer?  

 Hersteller können einen Beamer mit 4k bewerben, soweit dieser 3.840 x 2.160 Bildpunkte (Pixel) projizieren kann. Dies führt dazu, dass auch nicht native Beamer von 4k Auflösung sprechen. Dabei müssen wir zwischen nativem (echtem) 4k, skaliertem 4k und 4k Unterstützung unterscheiden. 

 

Native 4k Auflösung 

Bei der nativen 4k Auflösung werden nativ 3.840 x 2.160 Pixel projiziert. Dabei ist der Chip im Beamer in der Lage, auch diese Anzahl der Bildpunkte ohne Softwareeingriff oder Hardwareanpassung darzustellen. Ein Vergleich wäre hier zu einer Computer Grafikkarte herzustellen: Ein nativer 4k Beamer kann ein 4k Bild ohne Overclocking darstellen.  

 

Skalierte 4k Auflösung 

Bei einem skalierten 4k Beamer steht zwar auch 4k Auflösung in den Spezifikationen, diese sind jedoch hochskaliert. Dies funktioniert per sogenanntem Pixelshifting. Dabei wird eine native Full HD-Auflösung dargestellt. Der im Beamer verbaute Chip sorgt nun dafür, dass jeder native Pixel vervierfacht wird. Also wird die Anzahl der gesamten Bildpunkte vervierfacht. Dadurch kommen wir auf eine Darstellung von 3.840 x 2.160 Pixeln.  

 

Insbesondere für Einsteigsbeamer im 4k Bereich ist Pixelshifting ein übliches Verfahren, welches alle Hersteller nutzen. Vorteil und Nachteil liegen auf der Hand. Während ein nativer 4k Beamer eine noch detailreichere Auflösung hat, ist dieser jedoch auch deutlich teurer. Während 4k Einsteigsbeamer im Bereich um 900 Euro zu erwerben sind, starten native 4k Beamer bei einem Preis von knapp 3.000 Euro. Also alles eine Frage des Geldes. 

 

Skalierte 4k Beamer sind aber auf keinen Fall schlecht. Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen Full HD-Auflösung und skalierter 4k Auflösung zu erkennen. Wer bereit ist, für ein Upgrade von Full HD auf skaliertes 4k ein wenig mehr Geld aufzuwenden, sollte dies auch tun.  

 

4k Unterstützung 

Bei der 4k Unterstützung liegt meistens weder eine native noch eine skalierte 4k Auflösung vor. Insbesondere günstige Beamer auf Amazon (siehe Bestellerliste) werben oft mit 4k Unterstützung. Dabei bedeutet dies nur, dass der Beamer Inputsignale bis zu 4k ohne Fehler (wie z.B. “no signal”) wiedergeben kann. Dabei wird ein bis zu 4k natives Inputsignal herunterskaliert und von dem Beamer mit 4k Unterstützung in seiner nativen Auflösung dargestellt.  

 

Welcher Beamer ist ein echter 4k Beamer? 

Wenn ihr euch nun einen Beamer anschaut und euch fragt, ob es sich um einen nativen oder skalierten 4k Beamer handelt, ist der Preis oft eine gute erste Indikation. Wie oben beschrieben liegen native 4k Beamer häufig in einem Preisbereich von um die 3.000 Euro.  

 

Ansonsten lässt sich die native Auflösung an dem eingebauten Chip erkennen. Die meisten DLP Hersteller wie Acer, Optoma oder BenQ nutzen DLP Chips. Dabei sind meistens die 0.47” oder 0.48” nativen Full HD Chips verbaut, welche für skaliertes 4k genutzt werden.  

 

Die Information zum Chip findet ihr entweder im Datenblatt des Herstellers oder könnt dies in dem Shop eurer Wahl anfragen. Auch im Support Center des Herstellers sollte euch die Information gegeben werden können. Acer teilt als einer der wenigen Hersteller die Information transparent in den Produktdatenblättern.

Datenblatt des 4k Beamers H6815BD von Acer
In den Datenblättern mancher Hersteller findet sich die Art des verbauten Chips, welche Aufschluss über die native Auflösung des Beamers gibt.

Mehr zu dem Thema Auflösung findest du in unserem Artikel zu Beamerauflösung – welche Auflösung braucht dein Beamer? Da wir in unserem Test den besten 4k Beamer unter 1.500 Euro küren, beinhaltet die Liste nur skalierte 4k Beamer. Derzeit muss man leider noch deutlich mehr Geld ausgeben, um einen nativen 4k Beamer zu bekommen. 

Inhaltsverzeichnis

Platz 6: BenQ W2700

Auf unserem 6. Platz der besten 4k Beamer bis 1.500 Euro findet sich der BenQ W2700. In unserem Ranking ist der W2700 mit rund 1.500 Euro zwar der teuerste 4k Beamer, kann allerdings mit erweiterten Farben und Features überzeugen. 

 

Der BenQ W2700 arbeitet mit skalierter 4k Auflösung und ist 2.000 ANSI Lumen hell. Eine Projektion mit 2.000 ANSI Lumen bedarf einem abgedunkelten Raum und ist nicht tageslichtgeeignet. Dank RGBRGB Farbrad und geringerer Helligkeit kann der W2700 allerdings kräftige Farben mit 95% DCI-P3 Farbraum wiedergeben.  

 

Weitere Vorteile sind eine Zwischenbildberechnung (Motion Enhancer 4k) und ein 1,3facher Zoom. Insbesondere der Zoom erleichtert die Projektionsausrichtung und ist im Einstiegssegment selten. Den BenQ W2700 4k Beamer kann man bei Völkner, Digitalo oder Visunext für knapp 1.500 Euro erwerben. 

BenQ W2700 - Überblick

BenQ W2700 4k Beamer Frontansicht
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Detailreiche 4K UHD Projektion

Kräftige Farben dank RGBRGB 

1,3facher Zoom

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Platz 5: Optoma UHD38

Auf unserem 5. Platz der besten 4k Beamer bis 1.500 Euro liegt der Optoma UHD38. Den UHD38 konnten wir bereits in einem ausführlichen Testbericht unter die Lupe nehmen. Den Testbericht findet ihr hier. 

 

Die Vorteile des Optoma 4k Beamers sind neben der skalierten 4k Auflösung die hellen 4.000 ANSI Lumen, die auch eine Tageslichtprojektion ermöglichen. Im Fokus des UHD38 steht der geringe Input Lag von gerade einmal 4,2 ms. Damit eignet sich der 4k Beamer optimal für Casual Gaming, wodurch die Zeiten zwischen Knopfdruck auf dem Controller und projizierter Aktion kaum vorhanden sind. 

 

Für die Bildausrichtung kommt der UHD38 mit automatischer Trapezkorrektur, allerdings nur mit 1,1fachem Zoom. In unserem Testbericht konnten wir insbesondere Stärken des UHD38 im Bereich des Kontrastes und der Schwarzwerte trotz hoher Helligkeit erkennen.  

 

Dadurch ist der Optoma UHD38 mit Recht einer der besten 4k Beamer und kann für knapp 1.000 Euro bei bekannten Händlern wie Otto, Alternate oder OfficePartner erworben werden. 

Optoma UHD38 - Überblick

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Detailreiche 4K UHD Projektion

Tageslichtbeamer mit 4K Lumen

Geringer Input Lag von 4,2 ms

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Platz 4: Acer H6815BD

Auf dem 4. Platz der besten 4k Beamer bis 1.5000 Euro befindet sich der Acer H6815BD. Im Bereich der 4k Einstiegsbeamer mit 4.000 ANSI Lumen ist der H6815BD der direkte Konkurrent zum Optoma UHD38. Auch hier findet ihr einen detaillierten Testbericht auf unserer Seite oder ihr klickt hier. 

 

Der H6815BD überzeugt durch die hellen 4.000 ANSI Lumen Helligkeit, die auch am Tage und bei Lichteinfall ein erkennbares Bild projizieren. Auch der Input Lags des H6815BD ist nicht viel höher als beim Optoma UHD38 mit knapp 8,4 ms, die auch Casual Gamer zufrieden stellen sollten. 

Weitere Ähnlichkeiten zum UHD38 lassen sich bei dem 1,1fachen Zoom und der Trapezkorrektur erkennen. Die Auflösung ist eine skalierte 4k Auflösung 

 

Mit dem Acer H6815BD spart ihr nochmal knapp 150 Euro im Vergleich zum Optoma UHD38 (Tagespreise können abweichen). Daher verdient sich der Acer H6815BD den 4. Platz der besten 4k Beamer. Ihr könnt den H6815BD bei Amazon, Otto oder OfficePartner erwerben. 

Acer H6815BD - Überblick

Acer H6815BD 4k Beamer Frontansicht
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Detailreiche 4K UHD Projektion

Tageslichtbeamer mit 4K Lumen

Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Platz 3: LG Largo4K HU70LS

Auf dem 3. Platz und damit Bronze sichert sich der LG Largo4K. Im Vergleich zu allen Beamern dieses 4k Beamer Tests handelt es sich beim Largo4K um einen LED Beamer und nicht um ein Lampenbeamer. Dies führt zu dem Vorteil, dass ein deutlich höherer Farbraum abgebildet werden kann und Farben lebendiger und echter dargestellt werden. Auf der Kehrseite ist die Helligkeit des Largo4K mit 1.500 ANSI Lumen gering und erlaubt keine Tageslichtprojektion. 

 

Mehr Informationen zu Beamer Lichtquellen und deren Effekte findet ihr in unserem Artikel über Beamer Lichtquellen – Lampe vs. LED vs. Laser. 

 

Trotzdem verdient sich der LG Largo4K den dritten Platz, da er für einen fairen Preis von knapp 1.200 Euro allerlei Features verbaut hat. So besitzt der Largo4K das webOS Betriebssystem wie der LG HU810PW (von uns getestet) und kann damit direkt Apps wie Netflix herunterladen.  

 

Auch verfügt der Largo4K über einen erweiterten Zoom von 1,25 und einer automatischen Trapezkorrektur. Eine Zwischenbildberechnung sorgt für ruckelfreie Bilder. Dolby Surround, DRS-HD und Dolby Atmos Kompatibilität sorgen für knackigen Sound beim Anschluss an die richtigen externen Lautsprecher. 

 

Der LG Largo4K ist bei Amazon, Notebooksbilliger oder Jacob für knapp 1.200 Euro zu erwerben. Wer auf Helligkeit verzichten kann und knackige Farben schätzt, ist mit dem LG Largo4K hervorragend beraten. 

LG Largo4K HU70LS - Überblick

LG Largo4K 4k Beamer Frontansicht
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Farbintensive LED Lichtquelle

SmartTV Integration (webOS)

1,25facher Zoom

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Platz 2: ViewSonic HD701-4K

Die Silbermedaille und damit den 2. Platz unter den besten 4k Beamern unter 1.500 Euro sichert sich der ViewSonic HD701-4K. Der PX701-4K kommt mit skalierter 4k Auflösung daher und projiziert ein 3.200 ANSI Lumen helles Bild.  

 

Wie auch der Optoma UHD38 richtet sich der HD701-4K an Casual Gamer. Daher besitzt der ViewSonic 4k Beamer einen Input Lag von gerade einmal 5 ms. Obendrauf gibt es 240 Hz bei 1080p, wodurch auch schnell und ruckartige Bilder flüssig dargestellt werden. 

 

Zur Bildausrichtung ist der HD701-4K mit einer vertikalen und horizontalen sowie 4-Ecken Trapezkorrektur ausgestattet. Allerdings ist der Zoom 1,1fach.  

 

Den 2. Platz verdient sich der ViewSonic PX701-4K aufgrund seines sehr attraktiven Preises von gerade einmal knapp 850 Euro. Damit ist der HD701-4K eine perfekte Wahl für einen preisgünstigen Einstieg in die 4k Beamerwelt. Erwerben könnt ihr den ViewSonic 4k Beamer bei Amazon, Office Partner oder Otto. 

ViewSonic HD701-4K - Überblick

ViewSonice PX701-4K 4k beamer Frontansicht
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Detailreiche 4K UHD Projektion

Geringer Input Lag von 5 ms

Unter 900 Euro

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Platz 1: Acer H6800a

Auf dem 1. Platz und damit bester 4k Beamer unter 1.500 Euro ist der Acer H6800a. Der H6800a besitzt eine skalierte 4k Auflösung, 3.600 ANSI Lumen und ein Smartsystem.

 

Bei dem Smartsystem handelt es sich um die Open-Source Variante von Google Android – Aptoide  genannt. Auch hier können Apps wie Netflix direkt heruntergeladen werden. Nachteile ergeben sich aus Open-Source, weshalb Kompatibilitäten aller Apps vom Hersteller nicht sichergestellt werden können. Hier müsst ihr ggf. testen oder auch einen TV-Stick ausweichen. 

 

Dank 3.600 ANSI Lumen ist auch eine Projektion am Tage möglich. Die Projektion kann dank vertikaler und horizontaler sowie 4-Ecken Trapezkorrektur ausgerichtet werden. Der H6800a besitzt einen 1,1fachen Zoom. 

 

Unschlagbar und daher auch verdient auf dem 1. Platz als bester 4k Beamer unter 1.500 Euro ist der Preis des Acer H6800a. Den Acer 4k Beamer bekommt ihr schon für 799 Euro bei Amazon, Notebooksbilliger oder Alternate. Damit verbindet der H6800a einen 4k Einstieg mit SmartTV Integration und einem unschlagbaren Preis.  

Acer H6800a - Überblick

Acer H6800a 4k Beamer Frontansicht
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Detailreiche 4K UHD Projektion

SmartTV Integration (Aptoide)

Unter 800 Euro

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